Beamtengewerkschaft

Sprung in die Legalität: CGFP unterschreibt neue Arbeitszeitenregelung

Die Staatsbeamtengewerkschaft CGFP und der Minister für den öffentlichen Dienst Marc Hansen (DP) haben am Montag ein Abkommen für eine neue Arbeitszeitenregelung unterzeichnet. Nach 20 Jahren Verhandlungen liege jetzt endlich eine gerechte Lösung vor, teilt die CGFP mit. Vor allem Beamte im Schichtdienst sollen profitieren.

Von der neuen Regelung sollen vor allem Beamte im Schichtdienst profitieren

Von der neuen Regelung sollen vor allem Beamte im Schichtdienst profitieren Symbolbild: Editpress

„Alles beim Alten zu belassen, hätte bedeutet, dass staatliche Verwaltungen mit Schichtdienst nicht mehr in der Lage gewesen wären, legale Dienstpläne aufzustellen“, schreibt die CGFP in einer Pressemitteilung. In dieser Situation fand sich beispielsweise die Luxemburger Polizei wieder, nachdem die EU-Richtlinie von 2003 in nationales Recht übertragen worden war. Von den knapp 28.500 Staatsdienern arbeiten etwa 2.000 im Schichtdienst, die Hälfte davon bei der Polizei. Beamte, die ein Jahr lang ununterbrochen Schichtdienst leisten, erhalten mit der neuen Vereinbarung zudem einen Anspruch auf fünf zusätzliche Ruhetage.

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