Chamber

Solarkraft auf dem Acker – aber nicht auf Kosten der Landwirtschaft

Solarpanels in einem Hopfenfeld in Bayern. Die Lösung liegt möglicherweise in der „Agrivoltaik“, die Landwirtschaft und Energieerzeugung kombiniert.

Solarpanels in einem Hopfenfeld in Bayern. Die Lösung liegt möglicherweise in der „Agrivoltaik“, die Landwirtschaft und Energieerzeugung kombiniert. Foto: Armin Weigel/dpa

Der Ausbau von Solarflächen verläuft schleppend. Zu viele Dächer sind nicht bebaubar, zu wenig Flächen sind ungenutzt oder geeignet. Während Deutschland Ackerflächen zu Kraftwerken umwandelt und mit Solarpaneelen bebaut, will sich Luxemburg diesen Verlust landwirtschaftlicher Flächen nicht leisten. Sie sollen, so sagt es Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV), weiterhin der Lebensmittelproduktion dienen. Die Lösung ist eine kombinierte Nutzung, „Agrivoltaik“ genannt. Die Chamber ist sich einig, dass Bauern am Gewinn beteiligt werden müssen. Bedenken bestehen hinsichtlich der Verfügbarkeit von Landflächen für Jungbauern. Ältere Bauern könnten durch die „Agrivoltaik“ Flächen halten, obwohl sie nicht mehr wirklich für die Lebensmittelproduktion genutzt werden. Ein paar Schafe um die Solarpaneele herum grasen zu lassen, soll nicht ausreichen, stellt Hansen klar.

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