OGBL wieder auf der Straße

Sicherheitspersonal: An der Front vergessen  

Die erste Protestkundgebung der Gewerkschaften nach Lockerung der Kontaktvorschriften fand am Freitagnachmittag auf Kirchberg statt, wo die Föderation der Sicherheitsfirmen Fedil Security Services ihren Sitz hat. Das OGBL-Syndikat Dienstleistungen und Energie hatte zur Veranstaltung aufgerufen, um auf die schwierige Situation des Sicherheitspersonals hinzuweisen, das im Rahmen der Krise noch stärker beansprucht wird als ohnehin schon.       

Das Sicherheitspersonal fordert Respekt und bessere Arbeitsbedingungen 

Das Sicherheitspersonal fordert Respekt und bessere Arbeitsbedingungen  Foto: Editpress/Julien Garroy

Sie sind überall dort anzutreffen, wo Schutz von Gebäuden, Gütern oder Personen notwendig ist: Sicherheitsleute. Im Rahmen der Pandemie wurde ihr Aufgabengebiet weitreichender, sowohl in Bezug auf die Zahl der zu schützenden Objekte – zu denen nun auch Supermärkte, Lyzeen, Krankenhäuser usw. gehören – als auch auf die Tätigkeiten vor Ort. Zu besagten Tätigkeiten gehört zum Beispiel: Fiebermessen von Besuchern diverser Einrichtungen, Gewährleistung der geltenden Abstandsregeln, Entschärfungen von Konflikten, Schlichtungen von Streit … Dabei seien die Arbeitsbedingungen in dem Sektor ohnehin schon schwierig genug, so Michelle Cloos vom zuständigen OGBL-Syndikat vor der Gruppe der Abstand haltenden Protestler. 

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