Bildungsministerium tappt im Dunkeln

Schulen: Infektionsketten und -quellen nicht mehr nachweisbar

In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien wurden 1.725 Grundschüler positiv auf das Coronavirus getestet. Dazu kommen die Fälle aus den Lyzeen, die ähnlich hoch waren. Der Schulbetrieb bewegt sich weiterhin auf sehr dünnem Eis. Lex Folscheid, Erster Berater im Bildungsministerium, erklärt im Tageblatt-Gespräch die aktuelle Situation.

Die hohen Inzidenzen in den Schulen sind ein Spiegelbild des Geschehens in der Gesamtbevölkerung. Das Bildungsministerium tappt zunehmend im Dunkeln, was die Suche nach den Infektionsquellen sowie das Definieren von Infektionsketten angeht.

Die hohen Inzidenzen in den Schulen sind ein Spiegelbild des Geschehens in der Gesamtbevölkerung. Das Bildungsministerium tappt zunehmend im Dunkeln, was die Suche nach den Infektionsquellen sowie das Definieren von Infektionsketten angeht. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Luxemburgs Schulen befinden sich im „totalen Krisenmodus“, sagte Patrick Arendt, Grundschullehrer und Präsident der Lehrergewerkschaft SEW/OGBL vor einigen Tagen gegenüber dem  Tageblatt . Zahlen im wöchentlichen Bericht zur Corona-Lage in Luxemburg, der am Mittwochabend veröffentlicht wurde, zeigen, wie ernst die Lage – auch an den Schulen – ist.

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