Energiekrise

Schnelle und gezielte finanzielle Hilfen gefordert: „déi Gréng“ läuten politische Rentrée ein

Déi gréng haben die politische Rentrée einen Monat früher als sonst eingeleitet – „wegen der zahlreichen Krisen“, wie Grünen Parteipräsidentin und Abgeordnete Djuna Bernard sagt. Die explodierenden Energiepreise würden ein schnelles Handeln erfordern, meint auch Co-Parteipräsident Meris Sehovic und fordert schnelle Direkthilfen.

Meris Sehovic und Djuna Bernard auf der Pressekonferenz am Mittwoch

Meris Sehovic und Djuna Bernard auf der Pressekonferenz am Mittwoch Foto: Editpress/Alain Rischard

Schnelle finanzielle Unterstützung für Haushalte – das ist die Hauptforderung, die die Grünen am Mittwoch auf der traditionellen Rentrée-Pressekonferenz gestellt haben. Grünen-Präsident Meris Sehovic spricht von einer der „größten ökonomischen Krisen unserer Zeit“ und fordert deswegen ein schnelles Handeln der Regierung. „Luxemburgs Einwohner mit einem kleinen und mittleren Einkommen sollen mit einer finanziellen Direkthilfe unterstützt werden“, fordert Sehovic. Deswegen sei man auch froh, dass der Tankrabatt nun auslaufe – der habe „weder sozial noch ökonomisch Sinn ergeben.“ Vorbild für die Maßnahme liefere ausgerechnet der deutsche CDU-Politiker Friedrich Merz, mit dem man sonst eigentlich weniger gemein habe. „Nicht jedem 100 Euro geben, sondern denen, die es benötigen, dann lieber 1.000 Euro“, paraphrasiert Sehovic den Bundesvorsitzenden der CDU.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Wegen mangelnder Genauigkeit

Staatsrat lehnt Gesetz zur Finanzierung des Transportsyndikats TICE ab