Luxemburg

Schießen für den Wald: FSCL-Präsident fordert längere Jagdzeiten – und vertrauenswürdige Jäger

Luxemburgs Wälder stehen unter Druck – nicht nur durch den Klimawandel, sondern auch durch überhöhte Wildbestände. FSCL-Präsident Nic Etgen fordert deshalb eine Reform der Jagdzeiten und der Verpachtungspraxis. Er kritisiert Jäger, die sich lieber den Jagderfolg sichern, als Verantwortung für den Wald zu übernehmen.

Ein Jäger bei der Jagd auf Wildschweine

Ein Jäger bei der Jagd auf Wildschweine Symbolfoto: Editpress-Archiv/Alain Rischard

Nic Etgen hat im Gespräch mit RTL am Montagmorgen längere „Öffnungszeiten“ für die Wälder gefordert. Derzeit darf in der Jagdsaison nur von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis zu einer Stunde nach Sonnenuntergang geschossen werden. Für den Präsidenten des FSCL wäre schon viel gewonnen, wenn diese Zeiten um eine Stunde verlängert werden würden. Der Bruder des DP-Politikers Fernand Etgen hebt aber auch hervor, dass die Jäger ihrer Verantwortung besser nachkommen müssen: Einige Jäger würden das Wild ihres Jagdloses sich ungehindert vermehren lassen, um bei der Jagd ein garantiertes Erfolgserlebnis zu haben. 

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