Nach HRS-Impf-Affäre
„Santé“ fordert Krankenhäuser auf, Impflisten zu überprüfen
Die Krankenhäuser sollen auf Wunsch des Gesundheitministeriums die eigenen Impflisten überprüfen. Das berichtet der Radiosender 100,7 am Samstag. Hintergrund sei die Polemik um die vorzeitigen Impfungen von drei Verwaltungsratsmitglieder der Robert-Schuman-Krankenhausgruppe (HRS).
Wurden in den Luxemburger Krankenhäusern Menschen geimpft, die eigentlich noch gar nicht an der Reihe gewesen wären? Das sollen die Häuser nun überprüfen. Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Krankenhäuser in Luxemburg konnten selbst bestimmen, wer in ihren Häusern zuerst geimpft werden sollte. In einer ausgehandelten Konvention wurde nur festgelegt, dass jeder, einen Vertrag mit dem Krankenhaus habe und im engen Kontakt mit Patienten stehe, geimpft werden sollte. Das Gesundheitsministerium hat sich dann nur um die Lieferung der Impfstoffe gekümmert.