Luxemburg 

„Santé“-Papier plädierte für Lockdown-Verschärfung – Forscher zeigen Verständnis für Lockerungen

Ein „Santé“-Dokument sorgt für Aufregung: Anstatt Lockerungen sei eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen notwendig, heißt es in dem Papier, das am Montag verfasst wurde. Dennoch hat die Regierung am Dienstag eine Entschärfung des Teil-Lockdowns ab dem 11. Januar beschlossen. Luxemburger Wissenschaftler können die schrittweise Abschwächung der Corona-Regeln aber nachvollziehen.

In der „Groussgaass“ soll ab Montag wieder Betrieb herrschen

In der „Groussgaass“ soll ab Montag wieder Betrieb herrschen Archivfoto: Editpress/Alain Rischard

„Der generelle und internationale Kontext erlaubt ganz sicher keine Lockerungen der Maßnahmen.“ So steht es in einem Bericht aus dem Hause Lenert. „Ganz im Gegenteil, man muss die Einschränkungen verschärfen, um eine neue und noch größere Infektionswelle Anfang 2021 zu verhindern.“ Der Bericht, über den Reporter.lu als Erstes berichtete, wurde laut Tageblatt-Informationen von der „Direction de la santé“ für das Parlament verfasst. Brisant: Er wurde am Montag erstellt – einen Tag vor der Pressekonferenz, bei der Premierminister Xavier Bettel (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) die Wiedereröffnung von Geschäften, Sporthallen, Theater, Kinos und Schulen am 11. Januar ankündigten.

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