Bezirksgericht Luxemburg

SREL-Prozess: Verteidigung fordert Einstellung des Verfahrens

Die 12. Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg hat sich am Dienstagmorgen zum Auftakt des sogenannten SREL-Prozesses mit juristischen Formalitäten befasst. Verantworten müssen sich drei ehemalige Geheimagenten, denen vorgeworfen wird, einen Geschäftsmann im Januar 2007 illegal abgehört zu haben. Die Verteidigung fordert die Einstellung des Verfahrens: Den Angeklagten sei das Recht auf ein faires Verfahren genommen worden. 

Hat Ex-Geheimdienstdirektor Marco Mille auf Befehl seines eigenen Chefs, Ex-Premierminister Jean-Claude Juncker, gehandelt oder nicht? Diese Frage soll in den kommenden Tagen am Bezirksgericht Luxemburg geklärt werden.

Hat Ex-Geheimdienstdirektor Marco Mille auf Befehl seines eigenen Chefs, Ex-Premierminister Jean-Claude Juncker, gehandelt oder nicht? Diese Frage soll in den kommenden Tagen am Bezirksgericht Luxemburg geklärt werden. Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Zum Auftakt des sogenannten SREL-Prozesses hat die Verteidigung die Einstellung des Verfahrens gefordert. Im Mittelpunkt der ersten Sitzung vor der 12. Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg standen am Dienstagmorgen gleich mehrere Rechtsmittel, die von den Anwälten der drei Beschuldigten Marco Mille, Fränk Schneider und André Kemmer eingereicht wurden. So sei unter anderem deren Recht auf ein faires Verfahren verletzt worden, weil der Fall nicht innerhalb einer angemessenen Frist verhandelt wurde.

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