Justiz

SREL-Berufungsprozess wird auf unbestimmte Zeit verschoben

Der vor einem Luxemburger Gericht für Ende Oktober vorgesehene SREL-Berufungsprozess wird nicht stattfinden. Einer der drei Beschuldigten, Frank Schneider, wird bis Mitte November in Nancy in Haft bleiben müssen. In Frankreich, wo er seinen Wohnsitz hat, wurde er festgenommen und soll wegen einer Betrugsaffäre an die USA ausgeliefert werden.

Frank Schneider beim SREL-Prozess im März vergangenen Jahres. Der Prozess in erster Instanz endete mit einem Freispruch. Das von der Staatsanwaltschaft beantragte Berufungsverfahren im Oktober kann nun nicht stattfinden, da Schneider bis zum 18. November in Nancy in Haft bleiben muss.

Frank Schneider beim SREL-Prozess im März vergangenen Jahres. Der Prozess in erster Instanz endete mit einem Freispruch. Das von der Staatsanwaltschaft beantragte Berufungsverfahren im Oktober kann nun nicht stattfinden, da Schneider bis zum 18. November in Nancy in Haft bleiben muss. Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Paukenschlag. Der Berufungsprozess um die sogenannte SREL-Affäre findet nicht statt, so die Pressestelle der Luxemburger Justiz am Freitagmorgen auf Nachfrage des Tageblatt. Zumindest nicht wie angekündigt am 26. und 29. Oktober dieses Jahres. Der Grund dafür heißt Frank Schneider. Zum Prozess in der Geheimdienstaffäre im Oktober kann er nicht erscheinen.

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