Bildungspolitik
SEW/OGBL: Menschlichkeit statt Kontrollzwang
Erstmals anlässlich des von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Bildung ausgerufenen 24. Januar hat die Gewerkschaft Bildung und Wissenschaft (SEW) des OGBL ein Piquet organisiert – in Form einer „Eduaction“. Sie hatte dazu vor dem Parlament am Krautmarkt aufgerufen und forderte mehr Gehör für das Schulpersonal.
Mit einer Reihe von Forderungen zog der SEW/OGBL vors Parlament Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Das Trillerpfeifenkonzert vor der Chamber dürfte den Parlamentariern und Regierungsmitgliedern und insbesondere dem zuständigen Minister Claude Meisch (DP) noch in den Ohren nachhallen. Denn die vom SEW/OGBL organisierte Aktion war lautstark. Verteilt wurde „Deng social Energy“-Drink. Zum Abbau von Stress, Gewalt, Mobbing, mangelnder Kommunikation und Anerkennung sowie einer schlecht umgesetzten Inklusion sowie einer ausufernden Verwaltungsbürokratie an den Schulen des Landes dürfte das nicht ausreichen. Dafür muss sich nach der Ansicht der Gewerkschaft der Lehrkräfte gewaltig etwas ändern. Die Liste der Probleme, die vorgetragen wurde, ist lang. Und die Situation ist demnach besorgniserregend.