Justiz

Referendare retten Richter

Die Justizbehörden haben ein Einstellungsproblem. Es mangelt an Richtern. Gleichzeitig nimmt die Arbeit der Magistratur zu. Referendare sollen den Richtern nun helfen, Dossiers zusammenzustellen und Verhandlungen vorzubereiten. Justizministerin Sam Tanson hat den Entwurf des dafür nötigen Gesetzes vorgestellt. Wenn’s auf dem Instanzenweg glattläuft, könnte ab Januar 2022 rekrutiert werden.

Exekutive und Judikative bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs für Gerichtsreferendare: (V.l.n.r.) Francis Delaporte, Präsident des Verwaltungsgerichts, Martine Solovieff, Generalstaatsanwältin, Sam Tanson, Justizministerin, Roger Linden, Präsident des Obersten Gerichtshofs, Yves Huberty, Justizministerium

Exekutive und Judikative bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs für Gerichtsreferendare: (V.l.n.r.) Francis Delaporte, Präsident des Verwaltungsgerichts, Martine Solovieff, Generalstaatsanwältin, Sam Tanson, Justizministerin, Roger Linden, Präsident des Obersten Gerichtshofs, Yves Huberty, Justizministerium Foto:Editpress/Julien Garroy

Das Problem ist nicht neu und schnell umrissen. Es gibt in Luxemburg weniger Richter, als nötig wären, deren Arbeit nimmt zudem stetig zu und wird komplexer. Der Unterbesetzung sei auch über den Weg der Rekrutierung von neuen Richtern nicht so schnell beizukommen, heißt es, da es an Kandidaten fehle. So hätten zum Beispiel beim letzten Aufruf von 25 ausgeschriebenen Posten nur 17 besetzt werden können.

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