Gesundheit
Psychomotoriker ringen um eigene Zukunft: Berufsverband kämpft seit vier Jahren mit Behörden
Luxemburgs Psychomotoriker warten seit nun mittlerweile vier Jahren auf die Unterzeichnung einer neuen Konvention mit dem Gesundheitsministerium. Eine neue Nomenklatur lag eigentlich schon fast unterschriftsbereit vor – doch dann kam Corona.
Bewegung ist ein zentrales Element einer psychomotorischen Therapie Symbolbild: Freepik
Deborah Schmitt hat sich seit der Corona-Pandemie im Briefe-Schreiben geübt. Mehrmals hat die Präsidentin der „Association luxembourgeoise des psychomotriciens diplômés“ (ALPD) versucht, mit den Verantwortlichen der nationalen Gesundheitskasse (CNS) und den Ministerien für Gesundheit und soziale Sicherheit in Kontakt zu treten. Das hat einen ernsten Hintergrund: Während die Verantwortlichen bei der CNS und den zuständigen Ministerien die Ausarbeitung einer neuen Nomenklatur für Luxemburgs Psychomotoriker offensichtlich nicht als Priorität erkannt haben, sprechen die Betroffenen vom Aussterben einer Berufssparte.