Politische „Rentrée“
Problemthema Wohnungsbau: Grüne fordern Mietendeckel und Leerstandssteuer
Verschleppte Reformen, Schlupflöcher und wirkungslose Instrumente: „déi gréng“ nutzen ihre politische „Rentrée“, um scharf gegen die Wohnungsbaupolitik von DP-Minister Claude Meisch zu schießen.
Erster Termin in den neuen Räumlichkeiten (v.l.): Die Abgeordneten Meris Sehovic und Sam Tanson, Parteipräsident François Benoy Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Diese „Rentrée“ sei markiert von sozialen Spannungen, sagt Meris Sehovic. Wohnungsbau, das Kernproblem sozialer Ungerechtigkeit im Land, sei dabei jedoch etwas in den Hintergrund getreten. Weshalb „déi gréng“ das Problemthema bei ihrer ersten Pressekonferenz zur politischen „Rentrée“ wieder auf das Tablett heben wollen. „Wir sind der Meinung, dass der Wohnungsbau noch immer eine extrem große Herausforderung ist“, sagt Sehovic am Rednerpult in den neuen Räumlichkeiten der grünen „Groupe parlementaire“ in der sogenannten „Maison Gilly“, Krautmarkt Ecke rue de la Boucherie. Die Umfragen geben dem Abgeordneten recht: Im vergangene Woche veröffentlichten Polindex 2025 stand die Wohnungsfrage mit weitem Abstand auf Platz eins der Liste mit den größten Sorgen der Einwohner des Großherzogtums.