Politbarometer

Premierminister Luc Frieden verliert zehn Punkte in den Bereichen Sympathie und Kompetenz

Luc Frieden verliert im Juni-Politmonitor zehn Punkte. Die Regierung büßt an Vertrauen ein – kurz vor der geplanten Großdemo der Gewerkschaften. 

Luxemburgs Premier fällt im neuen Politbarometer von Platz vier auf Platz acht

Luxemburgs Premier fällt im neuen Politbarometer von Platz vier auf Platz acht Foto: Editpress/Julien Garroy

Premierminister Luc Frieden (CSV) lässt Federn. Das zeigt der neue, von RTL und dem Luxemburger Wort in Auftrag gegebene und von Ilres durchgeführte Politmonitor vom Juni 2025. Luxemburgs Regierungschef verliert im Vergleich zum November/Dezember 2024 zehn Punkte in den Bereichen Sympathie und Kompetenz. Damit rutscht Frieden von Platz vier auf Platz acht – hält sich somit aber weiterhin in Luxemburgs Top 10. Der starke Verlust dient jedoch als Indiz, dass die Politik des „CEO“ nicht bei den Wählern ankommt. Kein gutes Omen für die Regierungspolitik vor der nationalen Demo der Gewerkschaften am 28. Juni. Darauf lässt auch der Punktgewinn des CSV-Abgeordneten Marc Spautz (+2, Platz 14) schließen, der die Politik von Parteikollege und Arbeitsminister Georges Mischo (-5, Platz 28) bereits öffentlich kritisierte und sich mit den Anliegen der Gewerkschaften teils solidarisierte.

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