Hesperingen

Politisches Pingpong-Match ohne Gewinner: Gemeinderat diskutiert knapp zwei Stunden über Betrugsaffäre

Die von der Opposition geforderte „action d’ester en justice“ war am Freitagnachmittag der erste Punkt auf der Tagesordnung im Hesperinger Gemeinderat. Bevor er einstimmig abgesegnet wurde, kam es zu einem knapp zweistündigen Wortgefecht zwischen der CSV und der Opposition – mit einem kurzen Eklat.

Die Stimmung im Hesperinger Gemeinderat war angespannt

Die Stimmung im Hesperinger Gemeinderat war angespannt Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Nach der 29-tägigen politischen Abwesenheit von Bürgermeister Marc Lies (CSV) stand am Freitagnachmittag die erste Gemeinderatssitzung seit knapp zwei Monaten auf dem Programm. Auf dem ersten Punkt der Tagesordnung stand die „action d’ester en justice“ im Rahmen der Betrugsaffäre um einen ehemaligen Gemeindebeamten. Trotz Meinungsverschiedenheiten zwischen der Mehrheit und der Opposition segneten alle Gemeinderäte den Punkt ab. Seit der vergangenen Sitzung vom 17. Januar haben die Spannungen zwischen Bürgermeister und der Opposition wieder zugenommen. Nach einer E-Mail, in der Lies den Gemeinderat Stephen De Ron („déi gréng“) als „Kallef“ bezeichnete und ankündigte, dass er und Mathis Godefroid (LSAP) „den Dix geriecht kréien“, war die Stimmung auf dem Tiefpunkt.

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