„Problematische Situation“
Planning familial: Anstieg von 58 Prozent bei Anfragen für Abtreibungen in Luxemburg
58 Prozent mehr Abtreibungen innerhalb nur eines Jahres verzeichnet „Planning familial“ im März. Präsidentin Ainhoa Achutegui erklärt im Gespräch mit dem Tageblatt, warum Luxemburg eine nationale Statistik über die Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche benötigt.
Allein bei „Planning familial“ sind Schwangerschaftsabbrüche im vergangenen Jahr um 46 Prozent angestiegen Foto: Freepik
1.034 Frauen haben 2023 einen Antrag bei „Planning familial“ für einen Schwangerschaftsabbruch eingereicht. Das ist ein Anstieg von 46 Prozent gegenüber 2022. Eine Entwicklung, die der Verein als besorgniserregend empfindet, wie die Präsidentin Ainhoa Achutegui am Freitag gegenüber dem Tageblatt sagt. Der letzte Höchststand wurde 2015 erreicht – mit 738 Anträgen. Seither waren die Zahlen, wie in den meisten europäischen Ländern, rückläufig. Aber: Dieser Trend hat sich seit 2021 umgekehrt.