„Rentrée“
Pfeile, Sperrungen – und nicht toben: Das erwartet die Grundschüler ab Montag
Keine „Rentrée“ hat für so viel Diskussionsstoff gesorgt wie jene der Grundschule. An diesem Montag ist es nun so weit. Seit Beginn der Planung wurde ein enormer Organisationsaufwand betrieben, um die Vermischung der einzelnen Gruppen zu vermeiden. Aufgrund unzureichender Kapazitäten wurde in einem weiteren Schritt der Vermischung in bestimmten Fällen stattgegeben. Was erwartet die Grundschüler in den kommenden Wochen? Ein Überblick.
In einer Grundschule im französischen Elsass stehen Schulkinder mit und ohne Mundschutz Schlange im Pausenhof Foto: AP/dpa/Jean-François Badias
Nichts wird sein, wie es war. Nach zehn Wochen Pause wird an diesem Montag die erste Gruppe der Grundschüler wieder die Schulbank drücken. Der Schultag wird damit beginnen, dass das quasi grenzenlose Herumtoben im Schulhof entfallen wird. Die Kinder wurden im Vorfeld darüber informiert, wo sie sich genau treffen sollen. Dort werden sie dann gemeinsam mit ihrem Lehrer unter Einhaltung des Sicherheitsabstands in die Schule und anschließend in den Klassenraum geführt. Die Schulgebäude werden mit Absperrungen, Richtungspfeilen und Baustellenpylonen übersät sein. Am Eingang jeder Schule sowie in den einzelnen Klassenzimmern werden Desinfektionsspender aufgestellt. Die Kinder sollen sich zudem regelmäßig die Hände waschen.