Einzelhandel

Personal in Luxemburg fordert besseren Schutz vor Coronavirus

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, rät die Regierung dazu, große Menschenansammlungen und den direkten körperlichen Kontakt zu anderen  Personen zu vermeiden. Um die Umsetzung dieser Empfehlung zu erleichtern, bleiben seit Montag viele Läden geschlossen. Die Kassiererinnen und Kassierer in den Supermärkten müssen aber weiterarbeiten. Viele von ihnen fühlen sich nicht ausreichend geschützt. Die Regierung sieht bislang keinen Handlungsbedarf. Deshalb setzt sich der OGBL nun für die Belange des Personals aus dem Einzelhandel ein.

Die Kassiererinnen und Kassierer in den Supermärkten stehen in engem und ständigem Kontakt mit den Kunden. Viele fühlen sich nicht ausreichend vor dem neuartigen Coronavirus geschützt.

Die Kassiererinnen und Kassierer in den Supermärkten stehen in engem und ständigem Kontakt mit den Kunden. Viele fühlen sich nicht ausreichend vor dem neuartigen Coronavirus geschützt. Foto: Melody Hansen

Im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie hat die luxemburgische Regierung am Sonntagabend beschlossen, dass Restaurants und Cafés sowie viele Geschäfte bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen. Große Menschenansammlungen sollen in den kommenden Wochen vermieden werden. Geöffnet bleiben nur die Einrichtungen und Geschäfte, die für die Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse notwendig sind. Darunter fallen auch die Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte. Doch unter den Angestellten im Einzelhandel herrscht große Verunsicherung. Vor allem viele Kassiererinnen und Kassierer in den Supermärkten, die in engem und ständigem Kontakt mit den Kunden stehen, fühlten sich nicht ausreichend geschützt, erklärt David Angel, Zentralsekretär des Syndikats Handel beim OGBL.

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