Nach Kündigung durch AMMD
„Patiente-Vertriedung“: Ohne Konvention droht eine Zwei-Klassen-Medizin
Die Ärztevereinigung AMMD hat die Konvention mit der CNS gekündigt. Dafür erntet sie Kritik – auch von Seiten der „Patiente-Vertriedung“.
Wird innerhalb eines Jahres keine neue Konvention unterschrieben, könnten Gesundheitsleistungen bald um einiges teurer werden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die Ärztevereinigung AMMD hat ihre Verträge mit der nationalen Gesundheitskasse CNS offiziell beendet. Das Schreiben wurde am 30. Oktober per Einschreiben verschickt. Jetzt sind noch knapp zwölf Monate Zeit, um eine neue Konvention auszuhandeln. Sonst drohen Patienten höhere Eigenanteile, mehr Bürokratie, weniger Transparenz und womöglich ein Zwei-Klassen-System. Damit hat sich die AMMD viel Kritik eingehandelt. Die „Patiente-Vertriedung“ sieht darin eine „gefährliche Entwicklung“, wie sie am Donnerstag in einem Presseschreiben mitteilte.