Gewerkschaft

OGBL schlägt ein Entlastungspaket für einkommensschwache Haushalte vor

Der OGBL lehnt eine Covid-19-Impfpflicht für einzelne Alters- und Berufsgruppen ab, wie sie von der Regierung in Erwägung gezogen wird. Die Gewerkschaft verschließt sich jedoch einer Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht nicht. Einkommensschwache Haushalte sollen zusätzlich unterstützt werden.

Der OGBL habe sich stets dafür eingesetzt, dass die arbeitenden Menschen gleich behandelt werden, sagte Präsidentin Nora Back

Der OGBL habe sich stets dafür eingesetzt, dass die arbeitenden Menschen gleich behandelt werden, sagte Präsidentin Nora Back Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es gebe keine Alternative zur Covid-19-Impfung, als Gewerkschaft befürworte man eine solche und alles müsse für eine Erhöhung der Impfquote getan werden, sagte gestern OGBL-Präsidentin Nora Back. Alter und Beruf dürften jedoch keine Kriterien für eine Impfpflicht sein. Eine weitere Spaltung der Gesellschaft müsse verhindert werden. Damit spricht sich die Gewerkschaft gegen die von der Regierung bevorzugte altersbedingte und sektorielle Impfpflicht aus. Die Regierung hatte sich die von einer Expertengruppe vorgeschlagene Lösung zu eigen gemacht und das anlässlich der rezenten Konsultierungsdebatte im Parlament angekündigt.

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