Petitionen

Novum: Petition zum Schutz der historischen Bausubstanz wird erneut debattiert

Die Petition zum Schutz der historischen Bausubstanz hat am Wochenende das erforderliche Quorum der 4.500 Unterschriften überschritten, sodass der Denkmalschutz zum zweiten Mal nach 2020 öffentlich im Parlament debattiert werden dürfte. Auch die Forderung nach einer Erhöhung des „Congé pour raisons familiales“ schaffte es über die Hürde.   

Im Oktober 2020 war die öffentliche Debatte über den Schutz der historischen Bausubstanz für Peter Kleijnenburg (l., „Luxembourg under destruction“) und seine Mitstreiter wenig erfolgreich verlaufen. Nun starteten die Denkmalschützer einen neuen, wohl erfolgreichen Versuch.

Im Oktober 2020 war die öffentliche Debatte über den Schutz der historischen Bausubstanz für Peter Kleijnenburg (l., „Luxembourg under destruction“) und seine Mitstreiter wenig erfolgreich verlaufen. Nun starteten die Denkmalschützer einen neuen, wohl erfolgreichen Versuch. Archivbild: Julien Garroy / Editpress

4.500 Unterschriften muss eine Petition innerhalb von sechs Wochen mindestens sammeln, damit es zu einer öffentlichen Debatte im Parlament kommt. Diese Schwelle haben am Wochenende gleich zwei Petitionen wenige Tage vor Ablauf der Frist erreicht. Es geht um den Schutz der historischen Bausubstanz (Nr. 2477) und um die Erhöhung des „Congé pour raisons familiales“ (Nr. 2540). Wobei die Zahlen auf der Homepage der Petitionen (www.petitiounen.lu) stets mit etwas Vorsicht zu genießen sind. Denn die elektronischen Signaturen müssen nach Abschluss einer Petition erst einmal validiert werden. Dabei werden Dopplungen aussortiert und die Zulässigkeit überprüft. Zahlen können demnach nach unten revidiert werden. Aber auch nach oben, denn es können auch per Hand ausgefüllte Petitionslisten eingereicht werden.

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