Screen-Life-Balance
Neue Smartphone-Regeln an Luxemburger Lyzeen treten am 2. Juni in Kraft
Nach der Einführung des Smartphone-Verbots in den Grundschulen und „Maisons relais“ am 22. April hat Bildungsminister Claude Meisch (DP) nun die neuen Regeln für die weiterführenden Schulen vorgestellt – ein nächster Schritt hin zu einer verbesserten „Screen-Life-Balance“ und auf dem Weg zur „digitalen Reife“. Sie sollen ab dem 2. Juni gelten.
„Ich und ich im wirklichen Leben“ sang die Band DAF einst. Und wo ist das wirkliche Leben? Im Smartphone ganz sicher nicht. Foto: imago/Bildgehege
Das Smartphone ist heute bei vielen Jugendlichen allgegenwärtig, weiß Claude Meisch, und auch, dass es ihre Konzentration stark beeinträchtigt. „Es stört und lenkt ab“, sagte der Minister für Bildung, Kinder und Jugend am 19. Mai bei der Vorstellung der neuen Maßnahmen, die in das Konzept des zu Beginn des Schuljahres 2024/2025 von seinem Ministerium gestarteten Kampagne zur „Screen-Life-Balance“ passen. Und er weiß auch, dass die Smartphones den Jugendlichen eine Quelle für Cybermobbing bieten und Zugang zu Inhalten ermöglichen, „die man in dem Alter nicht braucht“ bzw. „die nicht ihrem Alter entsprechen“.