Fast 5.000 Unterschriften
Nanochips im Covid-Vakzin? Die Petition Nr. 2489 sorgt für Empörung in der Chamber
Bereits der Petitionstext hat es in sich. Die Regierung habe die Menschen „psychologisch auf den Weg der Impfung“ lenken wollen, schreibt Petent Amar Goudjil. Eine unabhängige Untersuchungskommission solle sich des Themas annehmen. Fast 5.000 Unterschriften erreichte die Petition Nr. 2489 in den ersten Monaten des Jahres 2023.
Fast 5.000 Unterschriften erreichte die Petition Nr. 2489 zur Covid-Impfung Symbolbild: dpa/Sven Hoppe
Goudjil blickt am Mittwochmorgen in fassungslose Gesichter. Die Abgeordneten der Chamber wissen nicht, ob sie belustigt, genervt oder sauer sein sollen. Die Anschuldigungen, die sie sich anhören dürfen, sind krass. Die Politik der Regierung zu Pandemie-Zeiten sei „nichts anderes als Überzeugungsarbeit aus den sozialen Neurowissenschaften“. Eine Pandemie habe es in Luxemburg nie gegeben. Auch die Wirkung der Impfstoffe sei nicht ausreichend erforscht. Die Petenten gehen in ihren Ausführungen weit über ihren Petitionstext hinaus. Wissenschaftler, so Goudjil, hätten entdeckt, dass sich nach der Impfung klitzekleine magnetische Teilchen im Körper ausbreiten. Diese enthielten angeblich Mikrochips in Nanometer-Größe, die gesteuert über ominöse 5G-Felder das Verhalten der Person beeinflussen und sie krank machen. Eine Wahrheit, die bewusst verunglimpft werde. Auch in Luxemburg, so Goudjil, sprechen die Abgeordneten dem Pfizer-Konzern nach dem Mund. Als er die Frage aufwirft, wessen Interessen die Abgeordneten eigentlich vertreten, vergeht auch den letzten Abgeordneten das Lachen.