Luxemburg
NGOs rufen zur Teilnahme am „Global March For Palestine“ am Sonntag auf
Nachdem die luxemburgische Regierung am Vortag den Staat Palästina anerkannt hatte, begrüßten am Dienstag mehrere Nichtregierungsorganisationen dies als historischen Schritt, dem weitere Schritte folgen müssen. Sie riefen zur Teilnahme am „Global March For Palestine“ am 28. September auf.
Aufruf zum Solidariätsmarsch: David Pereira (Amnesty International Luxembourg), Dalia Khader (Collectives4Palestine), Nicole Etikwa Ikuku („Cercle de coopération des ONGD“) und Jules Barthel („Comité pour une paix juste au Proche-Orient“) Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die Anerkennung Palästinas sei „historisch“, erklärte David Pereira, Generaldirektor von Amnesty International Luxembourg, auf der Pressekonferenz der NGOs am Sitz des „Cercle de coopération des ONGD du Luxembourg“. „Doch das heißt nicht, dass man nichts mehr tun muss. Die Menschen in Gaza leiden weiter.“ Premierminister Luc Frieden (CSV) und Außenminister Xavier Bettel (DP) hatten am Montag die offizielle Anerkennung Palästinas während einer internationalen Konferenz über die Zweistaatenlösung am Sitz der Vereinten Nationen in New York bekannt gegeben, wie andere Länder – darunter Frankreich. Die Entscheidung sei eine Maßnahme zugunsten des Friedens – nicht gegen Israel, so der Premierminister. Das Großherzogtum rief zudem zum Waffenstillstand und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe im Gazastreifen auf.