Menschenrecht auf eine gesunde Umwelt
NGOs kritisieren Luxemburgs fehlende Entschlossenheit
Europa hinkt beim Umweltrecht hinterher. Drei NGOs machen Druck auf Luxemburg: Als Vorsitzland des Europarats müsse es endlich Verantwortung übernehmen – statt weiter auf Zeit zu spielen.
Ein sauberer Planet als Menschenrecht? Drei Luxemburger Organisationen fordern, dass Luxemburg europäische Standards mitgestaltet – und die Umwelt als Grundrecht schützt. Symbolbild: Christian Charisius/dpa
Die „Action Solidarité Tiers Monde“ (ASTM), Fairtrade Lëtzebuerg und Greenpeace kritisieren in einer gemeinsamen Pressemeldung am Donnerstag Luxemburg für seine mangelnde Entschlossenheit bei der Anerkennung des Menschenrechts auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt. Statt eine eingebrachte Motion direkt anzunehmen, hat die Chamber sie am Mittwoch an die Ausschüsse für Außenpolitik und Umwelt, Klima und Biodiversität überwiesen, was die Organisationen als Verzögerungstaktik werten.