Neuer Bericht
Ministerium zieht Fazit zu Infektionen in den Schulen Luxemburgs
Das Bildungsministerium zieht in einem neuen Bericht ein Fazit zum Infektionsgeschehen an Luxemburgs Schulen zwischen der „Rentrée“ und den Weihnachtsferien. Der Bericht zeigt vor allem, dass nicht alles schwarz-weiß ist und unterschiedliche Faktoren eine Rolle bei den Infektionen spielen können. Dennoch soll der rote Faden im Bericht aufzeigen, dass die Schulen nicht als Treiber der Pandemie gelten.
Infektionen rund um den Schulbetrieb können viele Facetten haben. Das Thema ist komplex und die positiven Fälle müssen auch dementsprechend relativiert werden. Auch nach der Analyse des Bildungsministeriums gibt es viele Unklarheiten. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Eines vorneweg. Der aktuelle Bericht „Rapport d’analyse sur la situation de la Covid-19 dans les établissements scolaires“ vom 15. September bis zum 27. Dezember (hier das Dokument als PDF) basiert auf Zahlen, welche die „Inspection sanitaire“ dem Bildungsministerium zur Verfügung gestellt hat. Der Bericht wurde vom „Comité de pilotage“ (Copil) freigegeben. In diesem Komitee sitzen Vertreter des Bildungsministeriums und der „Santé“. Zu Letzteren gehören beispielsweise auch Epidemiologen, was man aus dem Bericht herauslesen kann. Objekt des Berichts sind private und öffentliche Grund- und Sekundarschulen in Luxemburg. Ausgenommen wurden die Kompetenzzentren, „Maisons relais“ (SEA) und „Crèches“.