Anerkannte Flüchtlinge in Luxemburg

Menschenrechtskommission sieht Nachholbedarf bei Familienzusammenführung

Die Haltung der Luxemburger Regierung gegenüber von Flüchtlingen sei exemplarisch, sagt der Präsident der luxemburgischen Menschenrechtskommission, Gilbert Pregno. Insbesondere bei der Familienzusammenführung aber gebe es noch Luft nach oben. 15 Empfehlungen sollen den Behörden nun dabei helfen, die Wiedervereinigung von Flüchtlingen mit ihren Liebsten zu erleichtern.

Nur selten gelingt der ganzen Familie die Flucht in ein sicheres Land. Manche Flüchtlinge werden auf der schwierigen Reise von ihren Liebsten getrennt, andere mussten ihre Familie in der Krisenregion zurücklassen.

Nur selten gelingt der ganzen Familie die Flucht in ein sicheres Land. Manche Flüchtlinge werden auf der schwierigen Reise von ihren Liebsten getrennt, andere mussten ihre Familie in der Krisenregion zurücklassen. Foto: AFP/Bulent Kilic

Jeder Mensch hat ein Recht auf Familie, unterstreicht Gilbert Pregno von der Luxemburger „Commission consultative des droits de l’homme“ (CCDH). Dies gelte auch für anerkannte Flüchtlinge, die ihre Angehörigen nicht selten überhastet in Krisenregionen zurücklassen mussten, ohne sie in Sicherheit wähnen zu können. Demnach ist es auch kaum verwunderlich, dass sich viele Betroffenen nach der offiziellen Anerkennung ihres Asylantrags an erster Stelle darum bemühen, ihre Familie wieder zusammenzuführen.

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