Adapto-Busdienst

Menschen mit Behinderung vermissen echte Gleichberechtigung in Luxemburg

Die Kritik des Kollektivs P1329 an der Reform des Adapto-Busdienstes scheint in manchen Punkten teilweise gerechtfertigt. Hinter der Unzufriedenheit der Betroffenen steckt aber noch etwas anderes, etwas viel Allgemeineres. Nämlich, dass es Menschen mit einer Behinderung in Luxemburg immer noch schwerer als nötig haben, um gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen zu können.

Die Rampe zur Gleichberechtigung. Die Adapto-Busse sind an die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung angepasst.

Die Rampe zur Gleichberechtigung. Die Adapto-Busse sind an die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung angepasst. Foto: Voyages Unsen

Es ist eine Frage des Standpunktes. Und vom Standpunkt betroffener Menschen her kann die Umsetzung der Reform des Adapto-Busdienstes durchaus viel weniger positiv beurteilt werden als aus Sicht Nichtbetroffener. Darauf lassen die Aussagen von Patrick Hurst, Präsident des „Centre pour l’égalité de traitement“ (CET), und von Joël Delvaux, Mitglied der OGBL-Abteilung „Behinderte Menschen“, schließen.

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