Friedensmarsch
Mehrere Hundert Menschen demonstrierten gegen Neo-Faschismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit
Mehrere Hundert Menschen trafen sich am Samstag in der Hauptstadt, wo der traditionelle Friedensmarsch stattfand. Eine starke pro-palästinensische Gruppe und viele Mitglieder der KPL nahmen an dem Demonstrationszug, der von der Kinnekswiss bis zum Parlament führte, teil; Vertreter der aktuell in der Chamber repräsentierten Parteien fehlten fast gänzlich.
Hauptsächlich ältere Semester nahmen am Ostermarsch 2025 teil Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Entgegen der ursprünglichen Ostermärsche, die ihren Ursprung während der 1980er Jahre unter anderem im Protest gegen den NATO-Doppelbeschluss und die Stationierung von Pershing-Raketen in Europa hatte, richtete sich der Demonstrationszug diesmal gegen jegliche Formen der politischen Reaktion, angefangen bei den faschistoiden Tendenzen in Europa und den USA bis hin zum zunehmenden Antifeminismus und der wachsenden Ungleichheit innerhalb der Gesellschaften.