Logement
Mehr erschwinglicher Wohnraum muss her: Minister Meisch stellt Anpassungen des Gesetzes vor
Die Immobilienkrise ist zugleich eine soziale Krise. Denn in Luxemburg gibt es zu wenige Sozialwohnungen. Menschen mit geringem Einkommen finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Umso dringender war es, ein nicht einmal zwei Jahre altes Gesetz zu überarbeiten. Der zuständige Minister Claude Meisch (DP) hat den nun vom Regierungsrat angenommenen Gesetzentwurf vorgestellt.
Verpackungskunst oder erschwingliche Wohnungen aus der Wundertüte? In Luxemburg fehlen definitiv Sozialwohnungen. Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Es ist hinlänglich bekannt, wo der Schuh drückt. Trotzdem dreht die Immobilienkrise weiter unaufhörlich ihre Kreise. Während zum Ende des vergangenen Jahres die Kaufpreise für Immobilien wieder anzogen, waren die Wohnungsmieten Ende 2024 etwa 2,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Für viele Luxemburger, die längst eine Wohnung besitzen, hatte dies keine Auswirkungen. Rund zwei Drittel der Einwohner sind Eigentümer, gut die Hälfte von ihnen haben ihren Immobilienkredit bereits abbezahlt.*