Schulstart

Mehr als 120.000 Kinder und Jugendliche kehren in die Luxemburger Klassensäle zurück

Für 120.181 Schüler beginnt nächste Woche wieder der Unterricht. Zum ersten Mal drücken mehr als 120.000 Kinder und Jugendliche in Luxemburg die Schulbank. Die wichtigsten Zahlen zur „Rentrée“.

64.255 Grundschüler dürfen sich auf die „Rentrée“ freuen

64.255 Grundschüler dürfen sich auf die „Rentrée“ freuen Foto: Editpress/Didier Sylvestre

In Luxemburgs Klassenzimmern herrscht bald wieder Hochbetrieb: Für insgesamt 120.181 Schüler an öffentlichen, privaten und internationalen Schulen geht es in der kommenden Woche wieder los. Das Bildungsministerium hat dazu am Mittwochabend in einer Pressemitteilung die Daten zur diesjährigen „Rentrée“ veröffentlicht. Zum ersten Mal steigt die Zahl der Schüler auf mehr als 120.000 Kinder und Jugendliche.

In den Grundschulen treffen 64.255 Kinder wieder auf ihre Klassenkameraden – im vergangenen Jahr waren es noch 63.329. In der Sekundarstufe steigt die Gesamtzahl von 54.632 im Schuljahr 2025/2026 auf nunmehr 55.926 Jugendliche. An den öffentlichen Schulen besuchen 13.651 Schüler den klassischen Sekundarunterricht, während 24.828 Jugendliche den allgemeinen Sekundarunterricht inklusive Berufsausbildung besuchen.

Die größten Schulen

Das „Lycée technique du Centre“ bleibt die größte öffentliche Sekundarschule im Land: 2.126 Schüler gehen dort ein und aus. Bei den europäischen und privaten Einrichtungen übertreffen die Europaschulen auf dem Kirchberg und in Mamer mit zusammen 5.977 Schülern alle anderen Schulen – von ihnen entfallen allerdings 2.270 auf die Vorschule und die Grundschule. Auch das „Lycée Vauban“ übertrifft mit 2.600 Schülern alle öffentlichen Einrichtungen.

Neben Kindern und Jugendlichen nutzen auch viele Erwachsene das Bildungsangebot. 41.041 Menschen sind derzeit in der Erwachsenenbildung eingeschrieben. Weitere 19.000 Personen besuchen das „Institut national des langues“.

Mehr Frauen im Lehrberuf

Dem Schülernachwuchs stehen 6.616 Lehrkräfte in den öffentlichen Grundschulen sowie 6.175 in der öffentlichen Sekundarstufe gegenüber. In den Grundschulen arbeiten mit einem Verhältnis von 80,45 zu 19,55 Prozent deutlich mehr Frauen als Männer. Im Sekundarunterricht ist das Geschlechterverhältnis mit 55,2 Prozent weiblichen und 44,8 Prozent männlichen Lehrkräften spürbar ausgeglichener.

Zuwachs melden zudem die Betreuungseinrichtungen. Im Jahr 2025 gab es 76.761 Plätze in den „Maisons relais“, „Foyers de jours“, „Crèches“, „Mini-Crèches“, „Garderies“ und bei Tageseltern. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Angebot von 71.353 auf 76.761 Plätze – ein Zuwachs um 7,6 Prozent.

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