Wohnungsbau
Mehr Hilfe für Gemeinden: Regierung passt Pacte Logement 2.0 erneut an
Der „Pacte logement 2.0“ ist eine Dauerbaustelle. Einmal mehr hat die Regierung ihn geändert. Diesmal ging es um die Hilfen für Gemeinden und um die nötige administrative Vereinfachung. Die Regierung beschloss dazu eine Gesetzesänderung, die Logement-Minister Claude Meisch am Freitagnachmittag zusammen mit einem ersten Zwischenbericht über die Umsetzung des Wohnungsbaupaktes vorstellte.
Die administrative Vereinfachung soll den Kommunen helfen, hier der Bau von „logements abordables“ in Hamm Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Mit den neuen Maßnahmen will die Regierung verstärkt die Gemeinden dazu bringen, mehr zu bauen und dadurch mehr Wohnraum entstehen zu lassen. Weshalb der „Pacte logement 2.0“ sowieso existiert. Seit seiner Einführung im Jahr 2021 ist er als ein zentraler Hebel gedacht, um den Wohnungsbau hierzulande in Schwung zu bringen – mit den folgenden drei Zielen, wie sie Minister Meisch (DP) vorstellte: die Erhöhung des Angebots an bezahlbarem (abordable) und nachhaltigem (durable) Wohnraum auf kommunaler Ebene, die Mobilisierung des vorhandenen Boden- und Wohnraumpotenzials und die Verbesserung der Wohnqualität in den Stadtvierteln.