Armutsbekämpfung

Médecins du Monde begrüßt den Vorstoß der Regierung, sieht aber mehrere Leerstellen

Familienminister Hahn präsentiert einen XXL-Plan gegen Armut. Médecins du Monde applaudiert bei der Krankenversicherung, sieht aber Lücken beim Recht auf Wohnen, vage Versprechen bei Obdachlosigkeit und keinen Plan für Jobs. Reicht das wirklich?

Kümmern sich in Luxemburg um Menschen ohne Krankenversicherung: Médecins du Monde

Kümmern sich in Luxemburg um Menschen ohne Krankenversicherung: Médecins du Monde Foto: Editpress/Alain Rischard

Mit nicht weniger als 106 Maßnahmen kam Familienminister Max Hahn (DP) am Montag um die Ecke, um die Armut in Luxemburg in die Schranken zu weisen. Sie bilden zusammen den „Plan d’action national pour la prévention et la lutte contre la pauvreté“, der die Armut im reichsten Land Europas erträglicher machen soll. Dieses Paradox hat Luxemburg bereits in Form einer Arte-Reportage in den Fokus internationaler Medien katapultiert. Die nationale Statistikbehörde Statec liefert die trockenen Zahlen dazu: Nahezu jedes vierte Kind in Luxemburg ist von Armut bedroht. Was taugt also Hahns Plan?

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