Etat de crise

Martine Hansen: „Wir machen keine Politik mit dem Leid der Menschen“

„Wir müssen zusammenstehen“, sagt CSV-Fraktionspräsidentin Martine Hansen am Montagmorgen im RTL-Interview. Als Opposition wolle man die Regierung in der Bewältigung der Krise unterstützen, ohne dabei die Kontrollfunktion zu vernachlässigen.

CSV-Fraktionspräsidentin Martine Hansen

CSV-Fraktionspräsidentin Martine Hansen Foto: Editpress/Isabella Finzi

Die Coronakrise sei die schlimmste Sanitärkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Das sagt CSV-Fraktionspräsidentin Martine Hansen am Montagmorgen im RTL-Interview. Deswegen brauche Luxemburg auch den „Etat de crise“. Allerdings habe man bei der Abstimmung am Samstag mit „Bauchweh“ den Plänen der Regierung zugestimmt. Bedenken habe die CSV wegen der Dauer von drei Monaten. Es wäre ihnen lieber gewesen, den „Etat de crise“ erst mal nur für zwei Monate auszurufen und danach über eine Verlängerung abzustimmen. „Allerdings wissen wir nicht,  ob in zwei Monaten noch genug Abgeordnete in der Chamber sind, um eine solche Abstimmung durchzuführen“, sagt Hansen. Deswegen habe man am Ende doch die Entscheidung der Regierung mitgetragen.

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