SNPGL
Marlène Negrini: Nicht alle Polizei-Informationen sollten nach außen getragen werden
Gewerkschaftspräsidentin Marlène Negrini warnt im RTL-Interview davor, sensible Informationen preiszugeben. Zwar würde dies die Polizeiarbeit für die Öffentlichkeit transparenter machen, jedoch könnte es gleichzeitig die Effektivität der Polizei behindern. Sie zieht zudem eine kurze Zwischenbilanz zum Pilotprojekt der Lokalpolizei.
Marlène Negrini lobt die Kooperationsbereitschaft von Minister Léon Gloden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Polizei-Generaldirektor Pascal Peters meinte bei seinem diesjährigen Amtseintritt, dass er die Kommunikation der Polizei nach außen verbessern will. Ein Vorhaben, durch das sich das Bild der Polizei verbessern könnte. Dies sei jedoch kein Grund, an dem „secret d’instruction“ zu rütteln, meint Marlène Negrini, Präsidentin der Polizeigewerkschaft SNPGL, im RTL-Interview am Montagmorgen. „Man kann nicht alles nach außen tragen“, sagt Negrini. So gebe es eine Reihe an internen Anweisungen, die nur den Polizisten bekannt sind. Würden diese nach außen bekannt, könnte dies ihre Arbeit mit denen, die ihnen „weniger wohl gesonnen“ sind, erheblich behindern.