Politische Bewusstseinsbildung
Marc Schoentgen will die Jugend direkt ansprechen
Ausbildung, Weiterbildung, Erklärung. Das sind nur einige der Grundbegriffe, die sich das „Zentrum fir politesch Bildung“ und sein Direktor Marc Schoentgen bei der Gründung 2016 auf die Fahne geschrieben haben. Die alljährlich organisierte „Journée de la mémoire de l’Holocauste” ist ein praktisches Fallbeispiel ihrer Arbeit.
Marc Schoentgen (l.) und Romain Schroeder vom „Zentrum fir politesch Bildung“ Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Enthüllung der Shoah-Gedenkstätte „Zhakor“ in Medernach. 150. Jahrestag der Ettelbrücker Synagoge. Erinnerung an den ersten Deportationszug, der am 16. Oktober 1941 Luxemburg mit 323 Passagieren in Richtung Litzmannstadt verließ. Marc Schoentgen ist an vielen Erinnerungsstätten präsent. Der Pädagoge ist nicht nur ein gut vorbereiteter, interessanter Redner. Er versteht es auch, Kinder und Jugendliche mit ins Boot zu nehmen und für die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg zu mobilisieren. Er spricht ihre Sprache und kennt ihre Vorlieben und Vorgehensweisen.