Grippeimpfung für Senioren

Luxemburgs Apotheker kritisieren verspätete Empfehlung des „Conseil Supérieur des Maladies Infectieuses“

Der „Conseil Supérieur des Maladies Infectieuses“ (CSMI) empfiehlt hoch dosierte Grippeimpfstoffe für Senioren. Das trifft Luxemburgs Apotheken unvorbereitet und sorgt für Kritik: Laut dem „Syndicat des pharmaciens du Luxembourg“ könnte die Grippe-Impfkampagne darunter leiden.

Der „Conseil Supérieur des Maladies Infectieuses“ empfiehlt hoch dosierte Grippeimpfstoffe für Senioren. Luxemburgs Apotheker kritisieren, dass ihnen die Maßnahme erst spät mitgeteilt wurde und sie nicht darauf vorbereitet sind. 

Der „Conseil Supérieur des Maladies Infectieuses“ empfiehlt hoch dosierte Grippeimpfstoffe für Senioren. Luxemburgs Apotheker kritisieren, dass ihnen die Maßnahme erst spät mitgeteilt wurde und sie nicht darauf vorbereitet sind.  Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy

Die Gesundheitskasse CNS hat am Montag ein Rundschreiben mit einer Empfehlung des „Conseil Supérieur des Maladies Infectieuses“ (CSMI) zur Grippeimpfung an Luxemburgs Gesundheitsfachleute geschickt. „Ab Beginn der Impfkampagne für 2025-2026 wird empfohlen, für Personen ab 65 Jahren hoch dosierte (HD) oder adjuvierte (ADJ) Grippeimpfstoffe zu bevorzugen“, heißt es in dem Schreiben, das dem Tageblatt vorliegt. Klinischen Studien zufolge würden HD- und ADJ-Impfstoffe der betroffenen Altersklasse einen höheren Schutz bieten als Standardimpfstoffe. Auch andere Länder wie Frankreich, Belgien und Deutschland würden diese empfehlen.

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