Beschwerde
Luxemburger Umweltschützer bei Planung der Umgehungsstraße Bascharage ausgeschlossen
Luxemburger Umweltschützer fühlen sich bei der Planung der Umgehungsstraße Bascharage außen vor gelassen. In einem gemeinsamen Presseschreiben fordern sie, künftig Informationen zu derartigen Projekten aus erster Hand zu erhalten und in deren Planung mit eingebunden zu werden.
Die neueste Variante des „Contournement Bascharage“ verläuft entlang des Käerjenger Bahnhofs Foto: Editpress/Alain Rischard
Die Regierung hat am Montag die neue Trasse der Umgehungsstraße Bascharage vorgestellt. Am Donnerstagabend soll nun eine gemeinsame Sitzung der Gemeinderäte aus Sanem und Bascharage sowie des Transportministeriums stattfinden. Das „Mouvement écologique (Mouveco), die „Biergerinitiativ Gemeng Suessem“ sowie „natur&ëmwelt Gemeng Suessem“ kritisieren in einem gemeinsamen Presseschreiben, dass sie, beziehungsweise die Arbeitsgruppe „Contournement“, außen vor bleiben und nicht das „Recht“ hätten, Informationen aus erster Hand zu erhalten. Sie müssten sich mit Absichtserklärungen und Pressemitteilungen begnügen. Trotz Anfrage sei die Arbeitsgruppe nicht zu dem Treffen am Donnerstagabend eingeladen worden – anders als noch bei der Vorstellung der Tunnelvariante der Umgehungsstraße.