70 Jahre Waffenstillstand
Luxemburger Koreakrieger: der lange Kampf
Als Gründungsmitglied der Vereinten Nationen (UN) entschied sich Luxemburg nach dem Kriegsausbruch 1950, mit zwei Kontingenten von freiwilligen Soldaten am bewaffneten Konflikt in Korea teilzunehmen. Damit war man eines von 16 UN-Ländern, die sich unter Führung der USA aktiv am Kriegsgeschehen beteiligten. Am Donnerstag jährt sich der Waffenstillstand zwischen Süd- und Nordkorea zum 70. Mal.
Das zweite Kontingent trat die Reise im Flugzeug an. Zwei Soldaten sollten den Einsatz in Korea nicht überleben. Foto: Léon Moyen/Beissel/MNHM
Korea war 1910 von Japan annektiert worden. Nachdem die Japaner im Zweiten Weltkrieg kapituliert hatten, wurde das Land entlang des 38. Breitengrads in zwei Besatzungszonen geteilt. Die Demokratische Volksrepublik Korea im Norden wurde von der Sowjetunion, die Republik Korea im Süden von den USA gesteuert.