Coronakrise

Luxemburger Kinos hoffen auf ein Happy-End – und suchen nach Alternativen

Im Vergleich zu einigen anderen Branchen haben es die Kinos besonders schwer: Schließlich herrschen in den Filmpalästen Zustände, die auch die Verbreitung des Coronavirus erleichtern. Dennoch hofft man in Luxemburg, bald wieder durchstarten zu können – und sucht aktiv nach Alternativen.

Die Another Day: Da sonst schon alles ausfällt, hält die Gemeinde Mamer zumindest die Kinokultur am Leben.

Die Another Day: Da sonst schon alles ausfällt, hält die Gemeinde Mamer zumindest die Kinokultur am Leben. Foto: Editpress/Didier Sylvestre

„Was sollen die Leute denn machen? Einen Film schauen?“ Mit diesen Worten hat kürzlich der CEO des Reiseveranstalters TUI illustriert, für wie wichtig er seine Branche hält. Diese leicht geringschätzige Haltung zur siebten Kunst können Filmfans natürlich nicht teilen – und erst recht nicht die Kinobetreiber, auch in Luxemburg: Ihre Branche ist bis jetzt besonders heftig von der Coronakrise betroffen, schließlich mussten die Kinos ausnahmslos den Betrieb einstellen. Und auch in der Zeit der vorsichtigen Rücknahme der Einschränkungen steht sie vor besonderen Herausforderungen, da in Kinos normalerweise viele Dinge passieren, die auch Viren gut finden.

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