Krisen und Kooperation
Luxemburg will seine humanitäre Hilfe ausbauen
Der 19. August ist der Internationale Tag der humanitären Hilfe. Diesen Tag, an dem insbesondere der Menschen gedacht wird, die bei humanitären Einsätzen ums Leben kamen, nahm Kooperationsminister Franz Fayot zum Anlass, die Neufassung der Strategie für die humanitäre Hilfe Luxemburgs vorzustellen. Die größte Neuerung dabei ist die Zielvorgabe von 15 Prozent der öffentlichen Kooperationsmittel für humanitäre Hilfe.
Kooperationsminister Franz Fayot will künftig 15 Prozent der öffentlichen Kooperationsmittel für humanitäre Hilfe einsetzen Foto: Editpress/Claude Lenert
Seit Jahren schon wendet Luxemburg ein Prozent seines Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungshilfe auf. Zwölf bis 15 Prozent davon wurden in den letzten Jahren für humanitäre Hilfe eingesetzt, berichtet Fayot (LSAP). In Zukunft sollen es also 15 Prozent sein. 2022 sind dazu 65,15 Millionen Euro vorgesehen.