Situation von LGBTIQ+-Personen

Luxemburg rutscht im europäischen Vergleich ab

Luxemburg rutscht in der Rainbow Map von ILGA-Europe um drei Plätze ab. Die NGO empfiehlt die automatische Elternanerkennung und den Schutz intergeschlechtlicher Minderjähriger. Die Reaktionen aus Luxemburg folgen prompt.

Luxemburg rutscht im internationalen Ranking drei Plätze ab

Luxemburg rutscht im internationalen Ranking drei Plätze ab Foto: AFP/Kemal Aslan

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am 17. Mai hat die Nichtregierungsorganisation ILGA-Europe ihre Rangliste zur Situation von LGBTIQ+-Personen („Rainbow Map“) in Europa veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist Luxemburg im Jahr 2025 auf der Rainbow Map um drei Plätze gefallen; Malta führt das Ranking seit 2016 an. Das Großherzogtum belegt nur noch den zehnten Platz unter 49 europäischen Staaten: Der Score ist von 70 Prozent auf rund 68 Prozent gesunken, wie das Ministerium für Gleichstellung und Diversität (MEGA) am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt gab. Der europäische Durchschnitt liegt bei 41,85 Prozent, während der Wert innerhalb der Europäischen Union 51,13 Prozent beträgt. 

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