Dickes Geld und fette Karren
Luxemburg macht seine Armee attraktiver und gibt ihr neue Fahrzeuge
Luxemburg reagiert auf Europas sicherheitspolitische Zeitenwende mit zwei Maßnahmen zugleich: besseren Bedingungen für freiwillige Soldat*innen und der Beschaffung neuer Radpanzer im Verbund mit Belgien. Dazu kommt ein Industrieabkommen mit KNDS.
Ein Griffon bei der Militärparade in Frankreich Foto: Archiv Editpress
Luxemburg zieht die Schrauben bei der Verteidigung an – personell wie materiell. Am 17. Dezember hat der Regierungsrat ein Gesetzesprojekt gebilligt, das die Bedingungen der freiwilligen Soldaten verbessern soll. Konkret heißt das: höherer Sold, eine angehobene Demobilisierungsprämie und mehr Alterszuschläge. Die Regierung verortet das Vorhaben ausdrücklich in einem „stark verschlechterten“ Sicherheitsumfeld und in den wachsenden Anforderungen der NATO.