Wahlanalyse

Luxemburg auf Rechtskurs

Von Mitte-links nach Mitte-rechts heißt die Wende, die sich mit den Parlamentswahlen abzeichnet. Außer der Grünen-Krise liegt auch das Erstarken der Rechtspopulisten international im Trend.

Djuna Bernard, François Bernoy, Sam Tanson, Henri Kox und François Bausch am Wahlabend

Djuna Bernard, François Bernoy, Sam Tanson, Henri Kox und François Bausch am Wahlabend Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Aus dem Land, das vor 20 Jahren von einer Koalition aus CSV und DP regiert wurde, ist ein anderes geworden. Die Gesellschaft hat sich gewandelt, weiterentwickelt und ist diverser geworden. Auch die Politik ist heute eine andere: Das Parteiensystem hat sich weiter fragmentiert, einige politische Parteien sind hinzugekommen. Die Regierung aus Christlich-Sozialer Volkspartei und Liberalen fand 2004 ihr Ende und wurde für fast zehn Jahre von einer schwarz-roten Koalition abgelöst. 2013 wurde der CSV-Hegemonie durch einen blau-rot-grünen Coup zumindest vorläufig ein Ende bereitet. Ein Coup d’État, ein Putsch, wie nicht wenige in der Partei behaupteten.

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