Corona-Rentrée

Lehrergewerkschaft kann „keine Entwarnung für Schulen“ aus Meisch-Bericht ableiten

Der Lehrerverband Feduse geht mit dem Regierungsbericht zum Infektionsrisiko an den Luxemburger Schulen kritisch ins Gericht. Die zwei Wochen, in denen die Klassen zusammengelegt waren, seien zu kurz, um die Auswirkungen „abschließend als problemlos zu bewerten“. Die Lehrer fordern, dass dem Infektionsrisiko im angekündigten Stufenplan unbedingt Rechnung getragen wird.

Lehrergewerkschaft kann „keine Entwarnung für Schulen“ aus Meisch-Bericht ableiten

Archivfoto: Julien Garroy/Editpress

„Eine einzelne schlechte Maßnahme ist ja nicht so schlimm, aber zusammengenommen sind das Bausteine, die ein unwohles Gefühl verursachen“, erklärte Raoul Scholtes als Präsident der Lehrergewerkschaft Feduse gegenüber dem Tageblatt in einem Telefongespräch am Dienstagabend. Die Feduse hat sich in einer Pressemitteilung am Nachmittag kritisch zum Bericht über die Verbreitung des Coronavirus an den Schulen geäußert: „Wir können aus der vorgestellten Studie leider überhaupt keine Entwarnung für das Infektionsrisiko an der Schule ableiten.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Richtlinie zu Lieferketten

Wie Luxemburg intransparent mit der Einflussnahme von Großunternehmen umgeht