Covid-19

Lehren nach anderthalb Jahren Pandemie: Parlament diskutiert OECD-Bericht

Die Covid-19-Pandemie, deren Bekämpfung und die Lehren aus diesen Erfahrungen – darum ging es am Mittwochnachmittag im Parlament. Eine Interpellation der CSV und eine im Oktober von der Regierung angefragte Orientierungsdebatte zum OECD-Bericht zur Covid-19-Politik Luxemburgs boten den formalen Rahmen für die Diskussion. Ergebnis: Ein Pandemiegesetz soll kommen.

Trotz Kritik an der Regierung reicht man sich noch gerne die Hand: Claude Wiseler (CSV, rechts) im Gespräch mit Lex Delles, Xavier Bettel, Paulette Lenert und Corinne Cahen

Trotz Kritik an der Regierung reicht man sich noch gerne die Hand: Claude Wiseler (CSV, rechts) im Gespräch mit Lex Delles, Xavier Bettel, Paulette Lenert und Corinne Cahen Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Die Debatte war streckenweise ein Rückblick auf die während der heißen Phase der Pandemie getroffenen Maßnahmen und eine Wiederholung der OECD-Empfehlungen, wobei je nach Parteifarbe das Positive oder das weniger Lobenswerte hervorgehoben wurde. Sie bot jedoch auch dem ehemaligen Gesundheitsminister und LSAP-Abgeordneten Mars di Bartolomeo die Gelegenheit, das Gesundheitssystem vor Angriffen einzelner Interessengruppen in Schutz zu nehmen.

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