Biodiversitätskrise in Luxemburg

Landwirtschaft als Problem – und Teil der Lösung?

Der Biodiversität in Luxemburg geht es schlecht – sehr schlecht. Statt mit millionenschweren Förderungen in der Landwirtschaft etwas dagegen zu tun, trage das Ministerium zur Katastrophe bei, findet das  „Mouvement écologique“. Eine neue Studie beleuchtet, was anders laufen müsste.

Bald ein Bild der Vergangenheit? Ein Weißklee-Gelbling sitzt auf einer Blumenwiese.

Bald ein Bild der Vergangenheit? Ein Weißklee-Gelbling sitzt auf einer Blumenwiese. Symbolfoto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Die Fakten sind ernüchternd: Zwei Drittel der natürlichen Lebensräume in Luxemburg sind in einem ungünstigen oder schlechten Erhaltungszustand. Auch bei wildlebenden Tieren sieht es nicht besser aus – ganz im Gegenteil. 80 Prozent befinden sich in einem prekären Erhaltungszustand. Diese Zahlen hat das „Observatoire de l’environnement naturel“ in seinem letzten Bericht im Jahr 2022 veröffentlicht. Das „Mouvement écologique“ (Mouvéco) sieht vor allem in der Landwirtschaft viel Nachholbedarf, wie aus einer Pressemitteilung anlässlich des kürzlich stattgefundenen internationalen Tags der Biodiversität hervorgeht.

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