Parteien

LSAP-Südkongress redet über Parteischwäche und Mobilität 

Unpolemisch, sachlich, ja fast bescheiden verlief am Samstagmorgen in Steinfort der Kongress des LSAP-Südbezirks. Das bei solchen Veranstaltungen übliche Bashing der Opposition blieb aus. Die Partei beschäftigte sich damit, wie sie dem Rückgang in der Wählergunst entgegenwirken

Simone Asselborn-Bintz

Simone Asselborn-Bintz Foto: Editpress

Den Ton hatte Bezirkspräsidentin, Sanemer Schöffin und neualte Abgeordnete Simone Asselborn-Bintz vorgegeben. „Steht der Untergang der LSAP bevor?“, griff sie die Frage auf, die ihr bei einem rezenten Interview gestellt worden war.  „Sieht uns die Gesellschaft tatsächlich so?“, fragte sie die 137 Delegierten im Centre Roudemer. Ihr Erklärungsversuch: Der Partei gelinge es nicht, ihre guten Konzepte und ihre Politik an die Leute zu bringen. Dazu  zählte sie den Erhalt des Systems der automatischen Anpassung der Löhne und Renten an die Preisentwicklung, die Erhöhung des Mindestlohns um 100 Euro, die Einführung eines zusätzlichen Feiertags, den Gratistransport ab März, das Glyphosat-Verbot als erstes EU-Land überhaupt. Alles Themenfelder, die von LSAP-Politikern mitgestaltet wurden.

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