Nach Ekabe-Rückzug

„Kurze Wege und direkter Dialog“: Bauern und Luxlait einigen sich auf temporäre Lösung

Für die kommenden vier Jahre sichert Luxlait den Prolek-Bauern die Abnahme ihrer Milch. Dann soll Bilanz gezogen werden, ob sich die Investitionen ausgezahlt haben.

Landwirtschaftsministerin Martine Hansen, Prolek-Präsident Vic Wirtz und Luxlait Präsident Marc Reiners waren bester Laune

Landwirtschaftsministerin Martine Hansen, Prolek-Präsident Vic Wirtz und Luxlait Präsident Marc Reiners waren bester Laune Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

68 Luxemburger Milchbauern (und deren Kühe) können aufatmen. Die Bauerngenossenschaften Prolek und Luxlait haben im Beisein von Landwirtschaftsministerin Martine Hansen (CSV) eine Einigung verkündet. „Für Prolek und die 68 Familienunternehmen ist das ein wichtiger Moment“, sagt Vic Wirtz. Der Prolek-Präsident hatte zur Pressekonferenz am frühen Donnerstagnachmittag auf seinen Hof in Eschweiler geladen – nur knapp 250 Meter Luftlinie von der Ekabe-Molkerei entfernt. Die gehört dem französischen Konzern Lactalis, der den Bauern erst vor wenigen Monaten den Vertrag gekündigt hatte. „Von einem Tag auf den anderen stand die Zukunft unserer Unternehmen und die vieler Familien infrage“, sagt Wirtz.

Händeringende Suche nach neuen Abnehmern

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